Wie mache ich Kaffee?
In vielen Ländern ist die Zubereitung eines Kaffees eine regelrechte Zeremonie. Man denke nur an die elegante Zubereitung eines türkischen Mokkas. Im Alltag ist ein solcher Aufwand aus Gründen von Zeitnot und Stress häufig noch möglich.
Die Arten der Zubereitung von Kaffee unterscheiden sich in unseren Breiten in der Regel nur durch die Wahl der Maschine. Darüber hinaus variieren diese Maschinen dadurch, dass sich in einigen Modellen die Kaffeebohnen frisch mahlen lassen, während andere bereits gemahlenen Kaffee zubereiten.
Die Traditionalisten unter den Kaffeetrinkern schwören auf eine Kaffeefilterung von Hand. Hierzu wird einfach der Filteraufsatz auf die Tasse oder die Kanne gestellt und der Filter mit Kaffee ausgesetzt. In einem Wasserkocher wird Wasser zum Sprudeln gebracht und brühend- aber nicht kochendheiß aufgegossen. Bei dieser Art der Zubereitung wie zu Omas Zeiten hat man die Möglichkeit, die Kaffeestärke pro Tasse zu dosieren. Obwohl der Kaffee oft sehr gut schmeckt, wenn man ihn so aufbrüht, sollte man diese Variante nicht unter Zeitdruck anwenden.
Eine weitere Möglichkeit, guten Kaffee zuzubereiten, ist die herkömmliche Kaffeemaschine. Diese eignet sich hervorragend für den Alltagsgebrauch. Frühaufsteher füllen die Maschine bereits am Abend, um morgens nur noch den Knopf zu betätigen, bis schließlich herrlich duftender Kaffeegeruch durch die Wohnräume zieht.
Sehr guter Kaffee wird mit Hilfe der hochwertigen Kaffeemaschinen zubereitet, welche zuerst die frischen Bohnen mahlen und dann den Kaffee kochen. Der hohe Anschaffungspreis wird auf jeden Fall durch den Geschmack gerechtfertigt, denn ein solcher Kaffee schmeckt „wie beim Italiener“.
Egal, auf welche Weise Kaffee zubereitet wird, alles steht und fällt mit der Wahl der Kaffeesorte. Hier gilt einmal mehr das Motto „Probieren geht über Studieren“. Ob es Sorten aus Guatemala, Kenia oder Asien sind, guter Kaffee ist letzten Endes auch eine Geschmackssache. Ein weiterer Faktor ist das Mischungsverhältnis. Manche bevorzugen eher starken Kaffee, der durch seine Farbe fast schon an Schweröl erinnert, andere wiederum trinken das „braune Gold“ lieber, wenn die Flüssigkeit mehr Durchsicht zulässt.
Wer seinen Kaffee gerne mit Milch zu sich nimmt, der kann auch mit der Wahl der Milch entscheiden, wie sein Kaffee schmeckt. Ob homogenisierte Milch oder Frischmilch, ob fettarme oder Vollmilch, das beliebteste Produkt der Kuh sorgt mit seinen feinen Aromen für eine den Geschmack verstärkende Wirkung auf dem Gaumen.
Zu guter Letzt ist es beim Kaffee wie beim Wein eine Sache des individuellen Befindens, ob man einen „guten“ Kaffee gemacht hat. So kann im Urlaub ein Kaffee exzellent munden, der zuhause eher wie Schlabberbrühe schmeckt. Ein guter Kaffee ist also nie gleich „guter Kaffee“…
Dieser Beitrag wurde von Bas am 24.01.2009 veröffentlicht.
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