Wie mache ich meinen Computer sicherer?
Seit einiger Zeit hören sich Berichte üb...
erstellt von Ben am 27.01.2009
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Ach, wie sind wir begeistert, wenn wir einen neuen PC kaufen und anschließen! Ein Klick und in Bruchteilen einer Sekunde öffnen sich Programme, laden sich Anwendungen und lassen Bilder betrachten. In Nullkommanichts können Videos bearbeitet, im Internet gesurft und gleichzeitig Musik gehört werden. Doch auch im Zeitalter der Computer mit zwei oder vier Prozessoren wird bei jedem Benutzer die Zeit kommen, in welcher der PC vom schnellen Flitzer zur lahmen Ente geworden ist. Bedenkt man, dass es sogar neuere Betriebssysteme gibt, die allein einen Prozessor brauchen, damit sie überhaupt anständig funktionieren, ist es nötig, Maßnahmen zur Geschwindigkeitserhöhung zu ergreifen.
Ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Handelns besteht darin, einzusehen, dass nicht der Computer Schuld an seiner Langsamkeit ist, sondern allein wir als seine Nutzer. Folglich bringt es nichts, den PC während der Arbeit auszuschimpfen oder zu verfluchen. Der Arme kann nichts dafür, wenn er ständig mit Neuem gefüttert wird!
Ein erster Schritt zu einem schnelleren Computer heißt: Aufräumen.
Um die Aufgabe zu verdeutlichen kann man als Beispiel einen unaufgeräumten Schreibtisch heranziehen. Es gibt zwar einige Menschen, die behaupten, dass ein Genie das Chaos beherrscht und man durch Aufräumen schließlich gar nichts mehr findet, jedoch spielt bei dieser Spezies die Zeitspanne bis zum Wiederfinden oft eine geringe Rolle. Im Laufe der Zeit füllt sich ein Schreibtischarbeitsplatz mit immer neuen Zetteln, Aschenbechern, Stiften, Tellern oder sonstigen Utensilien, bis kein System mehr erkennbar ist. Um einen Stift zu verwenden, muss man erst Rechnungen oder Bücher weglegen. Den Stift hat man zwar gefunden, doch man hat unnötigen Suchaufwand betrieben. Dann ist die Zeit gekommen, um aufzuräumen. (Es sei denn man ist ein Genie…) Man ordnet neu, wirft Überflüssiges weg und verringert dadurch die Suchzeit.
Ebenso verhält es sich mit dem PC. Wenn man die Festplatte aufräumt, können überflüssige Dateien und Programme entfernt werden. Will man Daten archivieren, lohnt sich die Anschaffung einer externen Festplatte. Diese kostet den Computer keine zusätzlichen Prozessorressourcen.
Sind alle Dateien neu geordnet und nur noch die wichtigen Programme installiert, müsste der Rechner schon ein bisschen schneller sein. Eine kleine Faustregel lautet, dass der Festplattenspeicher nur zu zwei Dritteln ausgenutzt werden sollte, damit man die Leistung des PCs nicht drosselt. Wenn man nicht manuell Aufräumen möchte, erleichtern spezielle Programme diese Arbeit. Im Internet lassen sich dafür zahlreiche kostenlose Tools finden.
Ein weiterer Reinigungsschritt führt den Anwender in die Tiefen seines Computers zur Registry. Dort werden alle Prozesse des PC und der installierten Programme abgespeichert. Überflüssige Einträge in dieser Datenbank können ebenfalls die Geschwindigkeit des Rechners drosseln. Allerdings sollten nur erfahrene Nutzer sich an diesen Speicherort wagen, denn wenn ein falscher Eintrag gelöscht wird, kann das gesamte System nicht mehr funktionieren. Gängige Programme helfen allerdings unnötige Registryeinträge sicher zu entfernen.
Als dritter Schritt zur Optimierung der Performance ist das Abschalten nicht benötigter Autostart-Funktionen. Auch hier ist Vorsicht angebracht, damit nach dem Stoppen bestimmter Prozesse alles weiterhin reibungslos funktioniert. Ein Beispiel einer solchen Funktion wäre die automatische Miniaturanzeige von Videos, die schon so manchen älteren Rechner in die Knie gezwungen hat.
Sind alle Schritte problemlos durchgeführt worden, müsste der Rechner wieder sprintbereit sein. Computerbesitzer sollten ihren PC regelmäßig aufräumen und alle Dateien nach einem bestimmten System ordnen, um keine lahme Ente heranzuzüchten, sondern den Tiger im PC zu wecken.
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erstellt von Ben am 27.01.2009
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